katrin lucas

Seit 2002 arbeite ich alternierend in Zürich und Hamburg und "pendle zwischen den Welten". 
Werkstattbesuche sind fast jederzeit (nach Terminabsprache) herzlich willkommen.

Hamburg
Oeverseestrasse 10-12
D-22769 Hamburg
+49 40 8514925

Zürich
Ateliergemeinschaft B450
Badenerstrasse 450
CH-8004 Zürich
+41 44 2613534

post@katrinlucasschmuck.de

Nach dem Diplom als Schmuckgestalterin (1990 in Zürich) gründe ich eine Werkstatt in meiner Heimatstadt Hamburg
und 2002, nach der Hochzeit mit Piär Amrein, die zweite Werkstatt in Zürich.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit ist das themenbezogene Arbeiten, z.B. durch Teilnahme an Wettbewerben und Ausstellungen: SIEGEL (als Stadtgoldschmiedin 1994 in Erfurt), HAFENSTÜCKE (Themen-Wettbewerb 2008 in Hamburg), BERGSTÜCKE (selbst gewähltes Thema - Zürich, 2011-2013). Bei dem jahrtausende alten Thema Siegel entwickle ich durch die Verwendung/Abformung von Abdrücken antiker Gemmen (siehe Foto: Siegelabdrücke) neue Ringformen, welche gleichzeitig die Handschrift der Steinschneider aus der Antike tragen (Banderolensiegel).

Bei den Hafenstücken ist es der Anblick und Eindruck vom Hamburger Hafen, Container- und Segelschiffen an der Elbe, welche mich auf Seilringe und Kettenringe bringen. Bei den Bergstücken, die ich als Pendant zu den Hafenstücken entwickle, sind es die von Zürich aus durch Wanderungen „eroberten“ Berge, und ihre sich „laufend“ verändernden Silhouetten, die mich immer wieder faszinieren.

Monatelanges Tüfteln an Modellen gehen der Entwicklung eines Schmuckstücks bis zur Serienreife voraus. Sei es das Skizzieren und Sägen von Bergsilhouetten zu Ringen/Armreifen und Bergkucker-Anhängern, das Aufwickeln und Knoten von Seilen zu Seilringen oder das zeitintensive Ineinanderhängen und verlöten von verschiedenstarken Kettenösen zu den GEZEITEN-Ketten und –Armbändern, gleich dem auf- und ablaufendem Wasser bei Ebbe und Flut.
Diese Wellenverläufe übertrage ich 2016-2017 auf Zuchtperlen und entwickle so die PERLENWELLEN. Zunächst reizen mich die weissen Akjoya- und Süsswasserzuchtperlen, dann sind es die „verschieden schwarzen“ Akoya- und Tahitiperlen, die mich durch ihren dunklen, verschieden farbigen Schimmer in Ihren Bann ziehen. Es entstehen 4er, 5er-, 6er- und 8er Wellenketten von 45 bis 105 cm lang sowie 2er- und 3er WellenArmbänder mit und ohne Verschluss. Die 6er Wellenkette kann auch als 3reihiges Armband getragen werden.
Die gleiche Prinzip habe ich auch auf facettierte Spinelle übertragen. Die vielen Facetten der 8er Spinellwellenkette glitzern entweder in voller Länge (ca. 110 cm) oder doppelt um den Hals gelegt getragen.
Zu den neueren Stücken zählen die KETTEN-KETTEN. Die ineinandergefügten Ketten-Schlaufen verschieben sich beim Tragen/Bewegen und bilden mitunter ungewohnte Formen, wobei die Schwerkraft hierbei die Hauptgestalterin ist.

Durch den regelmässigen Wechsel zwischen Hamburg und Zürich, und dem damit verbundenen Abstand zur jeweiligen Heimatregion, schärfe ich immer wieder meinen Blick auf diese und weiß, was mich an diesen sehr unterschiedlichen Orten so sehr fasziniert und hält. Der zeitgemässe Umgang und die künstlerische Pflege von Traditionen sind mir bei der Gestaltung wichtig, wobei Trends keine Rolle spielen.

Die Themen, die mich beschäftigen, bleiben zeitlos, was durch den Schmuck sichtbar und erfahrbar wird. Er ist und bleibt unspektakulär und selbstverständlich, wodurch er auch in vielen Jahren noch "aktuell" sein wird.
Die Entwicklung und Herstellung meiner Produkte (zumeist in Kleinserien) finden sowohl in Hamburg als auch in Zürich statt. Jedes Stück wird von mir gefertigt.

Auch wer Paarringe oder Trauringe sucht, kann bei mir beraten bzw. fündig werden.

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